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Ab sofort finden Sie hier oder im Download-Bereich den Branchenreport zur "Informations-, Kommunikations- und Mikrotechnologie" im PDF-Format. Die 2007 in der Region NiederRhein durchgeführte Untersuchung ergab zahlreiche Hinweise und Handlungsempfehlungen zu einer für die Region beschäftigungstechnisch wichtigen Branche. Bei Interesse schicken wir Ihnen gerne auch eine gedruckte Version zu.
 

Methode

Prospect bedeutet übersetzt „Hinblick“ oder „Aussicht“, übertragen auf die Prospect-Methode bedeutet dies, die regionale Arbeitsmarkt- und Qualifizierungspolitik vorrausschauend und zielgerichtet zu gestalten.

Das vorrangige Ziel von Prospect ist eine wirksamere und zeitnahe Ausrichtung der regionalen Arbeitsmarkt- und Qualifizierungspolitik an die Entwicklungen von Angebot und Nachfrage des regionalen Arbeitsmarktes. Dazu gehört:

  • Die Bestimmung des kurz- und mittelfristigen regionalen Qualifikationsbedarfs
  • Die Identifizierung von regional bedeutenden Handlungsfeldern
  • Die Strategische Ausrichtung der regionalen Aktivitäten auf diese Handlungs- und Qualifikationsfelder
  • Größere Beteiligung der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) an den Dialogprozessen und –strukturen der regionalen Arbeitsmarkt- und Strukturpolitik
  • Die Aktivierung der KMU zu einer breiteren und intensiveren Weiterbildungsaktivität und Personalentwicklung.

Die Prospect-Methode zielt letzlich darauf ab, regional relevante Daten und Informationen sowohl zur Arbeitsnachfrage seitens der Unternehmen, als auch zum Arbeitsangebot der Erwerbspersonen und zum Matching durch Qualifizierung und Vermittlung zu erheben, zu analysieren und gemeinsam mit den regionalen Entscheidern zu adäquaten Handlungsstrategien zu gelangen. Prospect soll somit in die regionale Arbeitsmarktpolitik integriert werden und hat als empirisches Erhebungsinstrument eine Querschnittsfunktion gegenüber den verschiedenen Politikfeldern auf regionaler Ebene, Branchen-Ebene sowie Unternehmer-Ebene:
Prospect_Aufbau.jpg

Quelle: Handbuch Prospect, eigene Darstellung

Das dialogorientierte regionale Monitoring für Arbeitspolitik verläuft dabei in mehreren Grundschritten:

  • Auf der Basis einer Portfolioanalyse der regionalen Beschäftigungsentwicklung werden in ausgewählten Branchen telefonische Betriebsbefragungen (Branchenmonitoring) zu den Personal- und Qualifizierungsbedarfen durchgeführt.
  • Alle Betriebe, die aktuell oder perspektivisch Personal suchen und zum Dialog bereit sind, werden persönlich angesprochen. In Intensivinterviews mit den Personalverantwortlichen werden die Personalanforderungen detailliert herausgearbeitet.
  • Diese Bedarfsinformationen der Unternehmen werden anschließend mit den vorhandenen Informationen zum regionalen Arbeitskräftepotential und zum regionalen Qualifizierungsangebot rückgekoppelt. Notwendige arbeitsmarktpolitische Aktivitäten werden auf dieser Basis vor Ort entwickelt. So können Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen gezielter vermittelt und Programme zur Qualifizierung und zum Training passgenauer angeboten werden.

In zeitlich geordneter Abfolge lässt sich die Prospect-Methode im Anschluss an die Auswahl der zu untersuchenden Branchen grob in 9 Schritten darstellen: 
 

    Weitere Informationen zur Prospect-Methode bietet die Internetseite der Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung (GIB).

 

 
 
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